Berichte Aktive

Saison 2026/2027

M1: Handball Stuttgart Waldau blickt optimistisch auf die neue Saison (07.09.2026)

Die vergangene Saison war die erste Spielzeit als Spielgemeinschaft unter der Leitung von Trainer Haris Osmanagic. Mit einer überragenden Vorrunde etablierte sich die Mannschaft früh in der Spitzengruppe. In der Rückrunde verhinderten jedoch einige unglückliche Niederlagen eine noch bessere Platzierung, sodass die Saison schließlich auf dem starken 4. Tabellenplatz beendet wurde. Angesichts der Neuformierung der Mannschaft kann man mit diesem Ergebnis dennoch sehr zufrieden sein.

Seit Ende Juni befindet sich das Team bereits in der Vorbereitung auf die neue Spielzeit. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der schrittweisen Integration der A-Jugendspieler in den Aktivenbereich. Die jungen Talente sollen an das Niveau im Herrenhandball herangeführt werden und den Konkurrenzkampf innerhalb der Mannschaft beleben. Gemeinsam mit den erfahrenen Spielern möchte die HSW den eingeschlagenen Weg konsequent fortsetzen und schrittweise den Generationenwechsel vollziehen.  

Mit viel Motivation und Ehrgeiz will die Mannschaft in der kommenden Saison den nächsten Schritt machen und erneut vorne angreifen.

 

M2 – Ein Neustart (07.09.2026)

In der zurückliegenden Saison konnte mit nur drei Siegen die Klasse leider nicht gehalten werden. „Kein Grund den Kopf in den Sand zu stecken“, erklärt Abteilungsleiter und Coach der M2 Benjamin Schlindwein. „Uns war schon vor der Saison klar, dass es schwer werden würde, mit einem komplett neu zusammengestellten Team und zu wenigen Rückraum-Akteuren die Klasse zu halten“, ergänzt der 37-Jährige, der neben dem Handball auch sehr erfolgreicher Papa von zwei kleinen Töchtern ist.

Nicht nur wegen diesen Umständen stellen sich die Turmsler 2 nun auf eine Art Neustart ein. Der Routinier Philipp Schneider verlässt das Team in Richtung Handball-Ruhestand. Auch Alexander Richter und Lukas Siebler wollen kommende Saison auf dem Spielfeld kürzertreten. „Man wird nicht mehr jünger“, sagt Alex lachend zu Philipp und deutet damit an, dass auch er schon wieder eine Verletzung verschleppt, die nicht richtig heilen will. „Es ist aber denke ich nach den vielen Jahren auch einfach mal ok, einen Gang rauszunehmen – vielleicht packt mich ja bald wieder der Ehrgeiz“, begegnet ihm Schneider. Der 39-jährige Mittelmann hatte letzte Spielzeit einige Minuten liegend auf dem Hallenboden verbringen müssen, obwohl es dort meist staubig ist.

Für den Neustart müssen jetzt vor allem die jungen Spieler mehr Verantwortung übernehmen. Sie sollen vorrangig in der M1 trainieren, damit sie vieles von deren Leistungsträgern lernen können, um sich so sportlich super zu entwickeln. Dazu gehören vor allem Spieler wie Seraphin Albrecht, Oskar Eder, Robert Geywitz und noch Jannik Ganszky. Es sei absolut genial bei der M1 im Training mitmachen zu können erklärt der 18-jährige Seraphin, der gerade sein Abitur abschließt. „Wenn der Kader der M1 am Spieltag voll sein sollte, mache ich halt die Gegner der M2 nass“ ergänzt er mit ernster Miene. Damit das allerdings klappt müssen erfahrene Spieler wie Felix Rüttler, Timo Vollert und Tobi Maier die Kontrolle des Spiels an sich nehmen, damit ein Neustart erfolgreich werden kann. „Die Jungs sind überragend: Sie sind schnell, kräftig und teilweise schon gut in der Entscheidungsfindung. Aber sie können auch leicht überdrehen – da braucht es jemanden, der sie bremst und ihnen klar macht, dass sie auch noch in der 55. Minute liefern müssen“ analysiert Felix aka „die Rüttelplatte“. Der 28-jährige hat sich nach einem Quereinstieg aus dem Basketball letzte Saison zu einem wertvollen Leistungsträger entwickelt.

Wie gut dieser Neustart klappt, wird die Vorbereitung zeigen, die vor wenigen Wochen begonnen hat. In Testspielen will man sich mit ähnlich starken Teams messen, und in Trainingseinheiten soll vor allem die Abwehr verbessert werden. Neue Abwehrformationen sollen es dem Gegner künftig erheblich schwerer machen, einfache Tore zu werfen. Ob diese taktischen Schliffe erfolgreich sein werden, zeigt sich ab Ende September in den Wohnzimmern der HSW: der Rembrandt-Sporthalle in Möhringen sowie der Ruth-Endress-Sporthalle unter dem Fernsehturm.

M40: Die Mannschaft wächst wieder (07.09.2026)

In der vergangenen Saison konnten die Jungsenioren alters- und verletzungsbedingt keine Runde im Verband mehr spielen. Zuletzt sind wir aber durch taktische Akquisitionen aus der zweiten Mannschaft, Werbung im Bekanntenkreis und einige schlummernde Wiedereinsteiger-Talente auf eine beachtliche Größe angewachsen.

Trotz sommerlicher Hitze konnten wir zum Teil mit zwei kompletten Mannschaften übers ganze Feld trainieren und spielen. Selbstverständlich mit angemessenen Trinkpausen, ausführlichem Aufwärmspiel und einem guten, kühlen Getränk hinterher. Wir freuen uns dabei, die ganze Bandbreite unseres Handballsports in der Mannschaft zu vereinen. Von fast noch jungen Männern, die keinen Ball mehr in der Hand hielten, seit sie 16 waren, bis zu ehemals hochklassigen Tormaschinen haben wir alles dabei. Genauso bunt ist unser gesellschaftlicher Querschnitt. Pensionäre spielen Handball mit Sachbearbeitern, Installateuren, Ingenieuren  oder Managern. Inzwischen sind wir wieder so mannstark, dass wir uns wieder mit anderen messen können und wollen. Ob das in dieser Saison noch klappt, ist unklar. Aber das Ziel steht.

Und dafür brauchen wir auch weiterhin neue Talente, Wiedereinsteiger, Zugezogene oder auch Handball-Späteinsteiger. Du bist über 35 und suchst eine lustige Truppe mit Hang zu lockeren Sprüchen? Komm ins Jungsenioren-Training jeden Mittwoch 20.00 Uhr in der Halle des Wilhelmsgymnasiums bzw. während der Ferien in der Karl-Wolz-Halle. Wir freuen uns auf Dich.